Zweirichtungszähler Photovoltaik

Das Friese & Röver - Glossar

Der Zweirichtungszähler in der Photovoltaik ist ein Messgerät, das speziell für Häuser und Betriebe mit eigener Solarstromerzeugung entwickelt wurde. Er erfasst sowohl die eingekaufte Strommenge aus dem öffentlichen Netz als auch die Strommenge, die eine PV-Anlage ins öffentliche Netz einspeist. So ermöglicht er eine präzise Abrechnung von Bezugs- und Einspeisestrom und bildet die Grundlage für Förderungen und Tarife.

Zweirichtungszähler sind daher vorgeschrieben bei Anlagen, die Strom ins Netz einspeisen, und sind ein entscheidender Baustein für die Energiewende. Moderne Geräte sind digital, fernauslesbar und oft Bestandteil von Smart-Meter-Infrastrukturen, die dem Netzbetreiber und dem Anlagenbetreiber genaue Informationen in Echtzeit liefern.

Die Montage und Eichung erfolgen durch den Netzbetreiber, der auch für Wartung und Technologiewechsel verantwortlich ist. Die Kosten werden meist über eine jährliche Miete oder Umlage getragen. Varianten mit zusätzlichen Funktionen, zum Beispiel für Direktvermarktung, sind auf dem Markt erhältlich.

Tipp: Prüfe bei Neubau oder Nachrüstung deiner PV-Anlage frühzeitig, ob der Einbau eines Zweirichtungszählers erforderlich ist und besprich die Details mit deinem Netzbetreiber, um Planungssicherheit zu gewinnen.

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