Wirkungsgrad Solarpanel
Das Friese & Röver - Glossar
Der Wirkungsgrad eines Solarpanels meint das Verhältnis von Eingangssolarenergie und dem daraus produzierten elektrischen Strom. Er ist entscheidend für die technische Bewertung und den wirtschaftlichen Erfolg der Solaranlage. Der Wirkungsgrad eines Panels ist geringer als der seiner einzelnen Zellen, da zusätzliche Verluste durch Reflektionen, Kontaktleitungen, Glas und Verkapselung entstehen.
Typisch erreichen Standardmodule von führenden Herstellern heute Wirkungsgrade um 20%. Fortschritte durch neue Zelltechnologien (z. B. Heterojunction) können diesen Wert in Laborentwicklung auf bis zu 25% steigern. Allerdings sollte der Wirkungsgrad immer mit den Kosten in Relation gesetzt werden, um die optimale Modulwahl zu treffen.
Der installierte Wirkungsgrad beeinflusst, wieviel Dachfläche benötigt wird, um eine gewünschte Leistung zu erzielen, und ist kombinierbar mit Systemaspekten wie Modulqualität, Wechselrichter sowie Ausrichtung.
Tipp: Nutze Wirkungsgradangaben als einen Anhaltspunkt für deine Planung, aber berücksichtige bei der Modulauswahl auch die Gesamtqualität, Herstellergarantie und das Alterungsverhalten des Panels.
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