Wirkungsgrad Solaranlage

Das Friese & Röver - Glossar

Der Wirkungsgrad einer Solaranlage beschreibt, wie effizient das gesamte System Sonnenenergie in nutzbare Energie umwandelt, meist elektrische Energie bei Photovoltaik oder Wärme bei Solarthermie. Dieser Gesamtwirkungsgrad berücksichtigt nicht nur die Effizienz der Solarmodule, sondern auch sämtliche damit verbundene Verluste in Wechselrichter, Speicher, Verkabelung und Steuerung.

In der Photovoltaik liegt der Modulwirkungsgrad typischerweise bei 18-23%, während der Gesamtwirkungsgrad der Anlage durch Zusatzverluste meist auf 15-20% sinkt. Faktoren wie Verschmutzung, Teilverschattung oder unzureichende Belüftung reduzieren den tatsächlichen Ertrag zusätzlich. Solaranlagen mit Batteriespeichern erreichen durch erhöhten Eigenverbrauch oft effizientere Energiebilanzen.

Solarthermieanlagen erreichen auf Wärmesektor wesentlich höhere Wirkungsgrade (bis >70%), da direkte Umwandlungsverluste geringer sind. Dennoch beeinflusst die Anlagenauslegung (Art und Größe der Kollektoren, Speicher, Regelung) stark den Gesamtwirkungsgrad. Im Sinne der Energiewirtschaft ist Solaranlagenwirkungsgrad ein entscheidendes Kennzeichen für Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Planung.

Tipp: Beim Anlagenkauf immer nicht nur den Modulwirkungsgrad, sondern auch die gesamte Systemeffizienz inklusive Wechselrichter und Speicher berücksichtigen – so vermeidest du Enttäuschungen bei den realen Erträgen.

Zurück zur Listenansicht

Möchten Sie weitere Informationen?
Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Rufen Sie uns gern an oder nutzen unser Anfrageformular.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie weitere Informationen? Rufen Sie uns gern an oder nutzen unser Anfrageformular.