Wirkungsgrad PV

Das Friese & Röver - Glossar

Der Begriff Wirkungsgrad PV wird oft als Kurzform für den Wirkungsgrad von Photovoltaik-Komponenten oder -Anlagen verwendet. Gemeint sein kann sowohl der Wirkungsgrad einzelner Solarzellen, der von PV-Modulen als Ganzes als auch der Gesamtwirkungsgrad des PV-Systems inklusive Wechselrichter. Gemeinsam ist allen Varianten: Es geht immer um das Verhältnis von eingesetzter Sonnenenergie zu nutzbarem Solarstrom.

In der Praxis orientieren sich viele Anwender zunächst am Modulwirkungsgrad, weil dieser direkt auf dem Datenblatt steht und mit der benötigten Dachfläche zusammenhängt. Je höher der Modulwirkungsgrad, desto mehr kWp Leistung lassen sich auf einer gegebenen Fläche installieren. Für kleine Dächer oder hohe Leistungsanforderungen kann dies entscheidend sein. Auf großen Flächen ist der Modulwirkungsgrad dagegen nur ein Faktor unter vielen; dort spielen oft Anschaffungskosten pro kWp und Gesamtwirtschaftlichkeit eine größere Rolle.

Der Wirkungsgrad des Wechselrichters ist ein weiterer wichtiger Baustein. Moderne Geräte erreichen Spitzenwerte von über 97–98%, realer „europäischer Wirkungsgrad“ liegt etwas darunter, ist aber aussagekräftiger, weil er typische Teillastzustände einbezieht. Ein guter Wechselrichterwirkungsgrad sorgt dafür, dass der von den Modulen erzeugte Gleichstrom möglichst verlustarm in Wechselstrom überführt wird.

Tipp (Friese & Röver Photovoltaik): Wenn du „Wirkungsgrad PV“ in Datenblättern oder Angeboten siehst, schau genau, auf welche Ebene er sich bezieht (Zelle, Modul, Wechselrichter oder Anlage). Nur dann kannst du verschiedene Angebote fair vergleichen und erkennst, wo die wirklichen Effizienzvorteile liegen.

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