Wirkungsgrad Photovoltaikanlage

Das Friese & Röver - Glossar

Der Wirkungsgrad einer Photovoltaikanlage betrachtet das Gesamtsystem aus Modulen, Wechselrichtern, Verkabelung und weiteren Komponenten. Er gibt an, wie viel Prozent der theoretisch möglichen Solarenergie auf der Generatorfläche letztlich als nutzbarer AC-Strom am Einspeisepunkt ankommt. Grundlage ist also nicht nur der Modulwirkungsgrad, sondern auch alle zusätzlichen Verluste im System.

Zu den wichtigsten Verlustquellen gehören Temperaturverluste (Module liefern bei Hitze weniger Leistung), Mismatch-Verluste zwischen Modulen, Verschattung und Verschmutzung, Leitungsverluste in DC- und AC-Kabeln sowie der Umwandlungsverlust im Wechselrichter. Jeder dieser Faktoren reduziert die nutzbare Energie. In gut geplanten Anlagen werden diese Verluste jedoch so gering wie möglich gehalten – etwa durch passende Ausrichtung, ausreichenden Kabelquerschnitt, effiziente Wechselrichter und verschattungsarme Modulfelder.

Um reale Anlagen miteinander vergleichen zu können, wird häufig die Performance Ratio (PR) herangezogen. Sie gibt das Verhältnis zwischen tatsächlich erzeugter Energie und der Energie an, die unter idealen Bedingungen bei gegebener Einstrahlung zu erwarten wäre. Gute Anlagen erreichen PR-Werte von etwa 80% oder mehr. Ein hoher PR-Wert ist damit ein starkes Indiz für eine fachgerecht geplante und ausgeführte PV-Anlage, unabhängig vom reinen Modulwirkungsgrad.

Tipp (Friese & Röver Photovoltaik): Lass dir vom Fachbetrieb nicht nur Wirkungsgrade einzelner Komponenten nennen, sondern auch eine erwartete Performance Ratio und Jahresertrag in kWh pro kWp. So erkennst du, wie effizient deine geplante Photovoltaikanlage als Gesamtsystem arbeiten wird.

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