Was kostet Strom im Monat

Das Friese & Röver - Glossar

Die Frage „Was kostet Strom im Monat?“ ist für die Planung einer Photovoltaikanlage hoch relevant, denn sie bestimmt, wie groß der Einsparhebel durch eigenen Solarstrom sein kann. Die monatlichen Stromkosten eines Haushalts ergeben sich im Wesentlichen aus dem Jahresstromverbrauch in Kilowattstunden (kWh) und dem Arbeitspreis pro kWh, zuzüglich Grundpreis und eventuellen Zusatzentgelten des Energieversorgers.

Ein durchschnittlicher Einpersonenhaushalt liegt typischerweise im Bereich einiger tausend kWh pro Jahr, ein Drei- bis Vierpersonenhaushalt häufig höher. Multipliziert man den Jahresverbrauch mit dem aktuellen Strompreis, erhält man die jährlichen Stromkosten. Geteilt durch zwölf ergibt sich der monatliche Durchschnitt. Schwankungen entstehen durch saisonale Unterschiede (z. B. mehr Beleuchtung im Winter, eventuell Klimageräte im Sommer) und verbrauchsstarke Geräte wie Durchlauferhitzer oder Wärmepumpen.

Strompreise unterliegen seit Jahren deutlichen Veränderungen. Netzgebühren, Steuern, Umlagen und Beschaffungskosten können sich ebenso ändern wie Tarifmodelle (Arbeitspreis vs. Grundpreisanteil). Daher sollten aktuelle Tarifinformationen regelmäßig geprüft werden. Besonders relevant ist der Vergleich von Stromkosten mit und ohne eigene PV-Anlage: Jede selbst erzeugte und direkt verbrauchte Kilowattstunde ersetzt den Bezug aus dem Netz zum jeweiligen Tarifpreis.

Wer eine PV-Anlage besitzt, betrachtet seine monatlichen Stromkosten idealerweise getrennt: Reststrombezug aus dem Netz, laufende Betriebskosten der Anlage (z. B. Versicherung) und eventuell Kreditraten für die Investition. In vielen Fällen sinkt die Summe aus Reststromkosten und Finanzierung bereits in den ersten Jahren auf ein Niveau, das deutlich attraktiver ist als reine Netzstromversorgung.

Einflussfaktoren auf die monatlichen Stromkosten:

  • Höhe des Jahresstromverbrauchs (Verbrauchsverhalten, Gerätestand, Elektroauto etc.).
  • Arbeitspreis pro kWh und Grundpreis des Stromanbieters.
  • Anteil des Strombedarfs, der bereits durch PV-Eigenverbrauch gedeckt wird.
  • Tarifmodell (z. B. dynamischer Stromtarif, Wärmepumpentarif).

Tipp (Friese & Röver Photovoltaik): Erfassen Sie Ihren Jahresstromverbrauch aus der letzten Abrechnung und rechnen Sie ihn auf einen Monatsdurchschnitt herunter. Simulieren Sie anschließend, wie viele kWh eine PV-Anlage mit realistischer Größe bei Ihnen voraussichtlich decken kann – so sehen Sie sehr konkret, wie sich Ihre monatlichen Stromkosten mit und ohne Photovoltaik unterscheiden.

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