Stromnetz Deutschland Volt
Das Friese & Röver - Glossar
Stromnetz Deutschland Volt - Spannungen im deutschen Stromnetz
Welche Spannungen gibt es im deutschen Stromnetz?
| Netzebene | Spannung | Einsatzgebiet |
| Höchstspannung | 220 kV / 380 kV | Transport großer Energiemengen über weite Strecken (z. B. Kraftwerk > regionale Umspannwerke) |
| Hochspannung | 60–110 kV | regionale Verteilung, große Verbraucher |
| Mittelspannung | 10–30 kV | Versorgung von Ortsnetzen und Gewerbe |
| Niederspannung | 230 V / 400 V | Haushalte, kleinere Firmen |
Was sind die üblichen "Steckdosen-Spannungen"?
- 230 Volt Wechselspannung zwischen Phase (L) und Neutralleiter (N) >> einphasig
- 400 Volt Drehstrom zwischen zwei Außenleitern (z. B. für Herd, Maschinen, Wallboxen) >> dreiphasig
bei einer Netzfrequenz von 50 Hz.
Weshalb gibt es so viele verschiedene Spannungen?
Bei hoher Spannung reduziert sich bei gleicher Leistung die Stromstärke. Damit werden auch die Leitungsverluste (Wärme) geringer. Deshalb wird Strom für den Transport „hochtransformiert“ und vor dem Hausanschluss wieder heruntertransformiert.
Welche Spannungen durchläuft die elektrische Energie typischerweise auf dem Weg vom Erzeuger zum Verbraucher?
1. Erzeugung im Kraftwerk
2. 380 kV Übertragungsnetz (Höchstspannung)
3. 110 kV Regionalnetz (Hochspannung)
4. 10–20 kV Ortsnetz (Mittelspannung)
5. 230/400 V Hausanschluss (Niederspannung)
Zurück zur Listenansicht