Netzparität

Das Friese & Röver - Glossar

Netzparität bezeichnet den Punkt, an dem die Kosten für selbst erzeugten Solarstrom gleich oder niedriger sind als für konventionellen Netzstrom. Er markiert einen wichtigen Meilenstein in der Solarenergiewirtschaft, da ab hier die Nutzung eigener PV-Anlagen wirtschaftlich attraktiv ohne weitere Subventionen wird.

Die Netzparität ist abhängig von Faktoren wie Strompreisen, Kosten für PV-Komponenten, Förderungen und technologischem Fortschritt. Die Erreichung der Netzparität treibt die Verbreitung von Solarstrom weiter voran und fördert die Energiewende.

Was bedeutet „Netzparität“ konkret?

  • Kostengleichheit: Eigenerzeugter Strom kostet gleichviel oder weniger als Netzstrom.
  • Marktgrenze: Punkt der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit.
  • Variabler Wert: Abhängig von regionalen Preisen und Technologien.
  • Förderwirkung: Wegfall von Subventionen möglich.

Netzparität ist die Basis für die breite Marktdurchdringung von Photovoltaikanlagen.

Tipp: Nutzen Sie aktuelle Wirtschaftlichkeitsrechner, um zu prüfen, wann Sie in Ihrer Region Netzparität erreichen und wie Sie Ihre Anlage wirtschaftlich optimieren können.

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