Dünnschichtmodul

Das Friese & Röver - Glossar

Ein Dünnschichtmodul ist ein Typ von Photovoltaikmodul, das aus sehr dünnen Schichten von Halbleitermaterialien besteht, die auf einem Trägermaterial, wie Glas oder Folie, aufgebracht werden. Im Gegensatz zu kristallinen Modulen sind Dünnschichtmodule flexibler und oft leichter. Sie bieten Vorteile bei schlechter Lichtausbeute und hohen Temperaturen.

Dünnschichtmodule benötigen weniger Material, sind günstiger in der Herstellung, haben allerdings geringere Wirkungsgrade als kristalline Module. Sie kommen oft in größeren Flächen zum Einsatz, beispielsweise auf gewerblichen Dächern oder Fassaden. Die Lebensdauer und Stabilität moderner Dünnschichtmodule konnten sich in den letzten Jahren deutlich verbessern.

Was bedeutet „Dünnschichtmodul“ konkret?

  • Materialschichten: Sehr dünne Halbleiterschichten auf Substrat.
  • Flexibilität: Teilweise biegsam und leichter als klassische Module.
  • Wirkungsgrad: Meist geringer, dafür bei schwachem Licht besser.
  • Kosten: Oft niedrigere Produktionskosten und einfache Integration.

Dünnschichtmodule sind eine sinnvolle Alternative bei speziellen Anforderungen und bieten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten.

Tipp: Prüfen Sie Ihre Dach- oder Fassadenflächen auf Lastgrenzen und wählen Sie bei niedrigem Gewicht Dünnschichtmodule als Lösung für schwierige bauliche Voraussetzungen.

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