Friese & Röver GmbH & Co. KG

Ladestationen / E-Mobilität

Energiewende, Sektorkopplung, E-Mobilität sind Begriffe, die uns die nächsten Jahre immer häufiger begegnen werden, da die Energiewende nur gelingen kann, wenn wir uns nicht nur um den Umbau der Stromversorgung kümmern, sondern auch um den Wärme- und Verkehrssektor.

Mittlerweile haben auch große Autobauer die E-Mobilität für sich entdeckt und drehen Werbevideos, in denen sie den leisen Antrieb in den Vordergrund stellen.

"Getankt" wird bevorzugt zu Hause und hier vor allem der auf dem eigenen Dach selbst erzeugte PV-Strom. Die Schukosteckdose ist als „Zapfhahn“ nur bedingt geeignet, da sie für eine Dauerlast nicht gedacht ist. Daher ist es sinnvoll, eine separat abgesicherte Ladestation zu nutzen, die mit der PV-Anlage verbunden ist und von diesem intelligent versorgt wird. D.h. in erster Linie wird der PV-Überschuss der Anlage genutzt und erst wenn das nicht reicht bis zur festgelegten Startzeit aus dem Netz vollgeladen.

Ladestationen gibt es mit 3,7 bis 22 kW Leistung. Begrenzende Faktoren sind die Zuleitung, die Kabeldimensionierung im Zählerschrank und nicht zuletzt das im zu "betankenden" Fahrzeug verbaute Ladegerät. Schön, dass man sich in Europa auf einen einheitlichen Stecker für die Verbindung von Fahrzeug und Ladestation geeignet hat, den Typ 2 –Stecker. Einige E-Autos haben diesen in der erweiterten Version des Combined Charging Systems (CCS), mit dem auch die Gleichstromladung möglich ist, z.B. beim BMW i3.

Da mit der Ladestation ein ernstzunehmender Verbraucher dazu kommt, ist diese beim zuständigen Netzbetreiber anzumelden.

Natürlich kann das Laden auch vom Smartphone über eine App gestartet, gestoppt und beschleunigt werden.