Friese & Röver GmbH & Co. KG

Einspeisevergütung

Im Jahre 2000 bei über 50 ct/kWh gestartet ist die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen auf 12 ct/kWh in 2018 gesunken. Damit einhergehend haben sich die Preise der PV-Komponenten in die gleiche Richtung entwickelt.

Die Einspeisevergütung wird für den Überschussstrom, der in das Netz des regionalen Netzbetreibers abgegeben wird, gezahlt. Die Höhe der Einspeisevergütung sinkt stufig mit steigender Leistung. Derzeit sind die Vergütungsgrenzen 10, 40 und 100 kWp. Ab 100 kWp ist darüber hinaus die Direktvermarktung Pflicht. Wird der Aufbau der PV-Anlage in mehreren Bauabschnitten vorgenommen, sollte der Zeitraum zwischen den Abschnitten mehr als 12 Monate betragen, damit die Einspeisevergütung nach der niedrigen Vergütungsgrenze gezahlt wird.

Tabelle 1: Einspeisevergütung, Stand April 2018
Leistung Vergütung
Bis 10 kWp 12,2 ct/kWh
10 bis 40 kWp 11,87 ct/kWh
40 bis 100 kWp 10,61 ct/kWh

Die Einspeisevergütung verändert sich in Abhängigkeit vom Zubau an PV-Leistung. Wird der Zubaukorridor überschritten sinkt sie, wird der Korridor unterschritten kann sie sogar steigen. Gezahlt wird die Einspeisevergütung für 20 Jahre plus dem Jahr der Inbetriebnahme und ist fix für diesen Zeitraum.