Umgezogen – Friese & Röver jetzt in historischem Gebäude zu finden

Zum Ritter geschlagen…

…wurden wir zwar nicht. Aber man findet uns jetzt trotzdem dauerhaft auf einem Rittergut. Wir sind nämlich umgezogen – auf’s Rittergut Lucklum in’s Hofmeisterhaus.

unser neues Haus in herrlicher Umgebung

Es war einfach notwendig. Unsere alten Räumlichkeiten wurden zu klein, wir sind uns ständig auf die Füße getreten. Obwohl, so ganz stimmt das nicht: Die Räume wurden nicht zu klein, sondern wir zu groß. Wir sind ganz einfach da rausgewachsen. Und das haben wir unseren vielen (neuen) Kunden zu verdanken – DANKE für das Vertrauen, die Aufträge und die zahlreichen Beiträge zum Klimaschutz. Und Dank an diejenigen, die Verständnis für unsere besonderen Umstände hatten und deshalb nicht sauer waren, dass wir in der Umzugswoche die Baustellen nicht so zügig abarbeiten konnten wie gewohnt.

Umziehen (besonders so kurz nach einer eigenen Messe) ist anstrengend, aber auch spannend – und teamfördernd. Alle unsere Mitarbeiter/innen haben mit ein-, an- und ausgepackt und alle freuen sich nun über mehr Platz, die wunderschöne Umgebung und die Möglichkeit zum gelegentlichen Grillen am Ende der Arbeitswoche. Ein dickes DANKESCHÖN auch an euch! Ob das eine oder andere Team nach alter Gewohnheit auf dem Rückweg von der Baustelle aus Versehen zum alten Standort gefahren ist? Erzählt hat es jedenfalls niemand…

Hier ein paar fotografische Eindrücke vom Umzug:

Auf dem neuen Haus fehlte noch eine PV-Anlage, also haben wir schnell eine installiert. Tja, so hätten wir es gern gehabt, aber noch ist das nur Wunschdenken. Der Denkmalschutz macht die Sache nicht so einfach. Aber wir bleiben dran.

Damit wir nach zwei Fehlversuchen endlich gefunden wurden, haben wir Wegweiser aufgestellt. Beim dritten Mal hat’s geklappt – Telefon bzw. Internet stehen nun zur Verfügung.

Gibt es eine schönere Umgebung für einen Betrieb, der sich dem Motto „Sonne macht Strom“ verschrieben hat?

Und hier sind wir nun. Jedenfalls ein paar von uns.

 

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Unser Team braucht Verstärkung!

Die Energiewende wächst und wir wachsen mit – deshalb brauchen wir dringend Verstärkung!

Komm in ein Top Team…

… und erfahre das tolle Gefühl bei der Inbetriebnahme einer PV-Anlage. Sammle Erfahrungen mit einer Vielzahl von Dachformen, Wechselrichtern, Stromspeichern und Anlagenkonzepten.

Fühlst Du Dich sicher auf dem Dach, bist Du bei uns richtig.

Ist die Montage der Kabelwege Dein Ding, bist Du bei uns richtig.

Spürst Du gerne Fehler auf – an nicht von uns erstellten Anlagen 😉- bist Du ebenfalls bei uns richtig.

Trifft alles auf Dich zu, führst Du ein Team!

Bist du neugierig auf uns geworden? Hier in der Bildergalerie erfährst du mehr über unser Team (dieser Link führt zu unserer Bildergalerie auf Facebook und ist für jede/n sichtbar – zum Anschauen benötigst du kein eigenes Facebook-Profil):

 

…bei der Pause

Posted by Friese & Röver GmbH & Co.KG on Donnerstag, 8. Juni 2017

 

Immer noch neugierig?

Melde Dich bei uns!

Friese & Röver GmbH & Co.KG
Gutshof 4
D – 38173 Lucklum
Telefon: 05305 / 765 37 33
E-Mail: info(at)photovoltaik-bs.de

Messerückblick „Sonne macht Strom“ (2)

Tag 2 – 13. Mai 2017

Nach dem informativen und erfolgreichen ersten Messetag haben wir uns sehr auf Tag 2 gefreut – nicht umsonst! Diesmal gab es neben den informativen Vorträgen auch einige besondere “Outdoor-Highlights”, von denen sich unsere Besucher/innen begeistern ließen.

Die Fortsetzung der Vortragsreihe wird von Jörg Ebers, Solaredge, eingeläutet. Ebers stellt detailliert die Leistungsoptimierer des Unternehmens vor ‒ und den neuen einphasigen Wechselrichter HD Wave, der mit einem Wirkungsgrad von über 99% und einem Gewicht von unter 10 kg glänzt. Wie das Vorgängermodell ist auch der neue Wechselrichter als Batteriewechselrichter für den Hochvoltspeicher von LG Chem einsetzbar.

Anschließend erläutert Thomas Röver (Friese & Röver) die Sektorkopplung – im aktuellen Fall die Kombination von Strom- und Wärmemarkt am Beispiel von Photovoltaik (PV) und Wärmepumpe. Da der Strom sicher der Hauptenergieträger der Energiewende sein wird, lenkt Röver unsere Aufmerksamkeit auf eine umweltverträgliche Produktion der Antriebsenergie (Strom) zukünftiger Wärmeversorger. Der Gesetzgeber unterstützt die Technik über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ‒ insbesondere im Neubau. Bauherren, die in ihren Neubauten guten bis sehr guten KfW-Standard erreichen wollen, kommen an der Kombination von PV und Wärmepumpe kaum noch vorbei ‒ im Falle von KfW 40 auch an einem Stromspeicher nicht.

Eine beeindruckende Vorstellung geben dann unsere Monteure mit der Montage eines Schrägdachgestells einschließlich Solarmodul am Demo-Dach, welches auf unserem Anhänger auf dem Außengelände des Veranstaltungsortes stand. Unser Obermonteur Arek Kalita schildert zunächst engagiert die Vorteile des verwendeten novotegra-Montagegestells ‒ und dann geht’s los:  Unsere Monteure Sebastian Hartwich und Johannes Richter führen uns die fachgerechte Montage vor ‒ und erläutern dabei auch die getrennte Verlegung der Gleichstromleitungen und den mechanischen Schutz bei der Einführung der Kabel unter die Ziegel.

Weiter geht’s mit einem Vortrag: Uwe Janßen bietet uns eine Übersicht über das breite Produktportfolio von Krannich und erklärt die Funktionsweise des Speichers der Firma Axitec (auch bekannt als Modulhersteller mit integrierten Leistungsoptimierer).

Es folgt Reinhard Neuwald von beegy. Er stellt MVV Batterie und MVV Live vor. Dieses System besteht aus einer PV-Anlage mit dem Speicher von adsTec und dem unkaputtbaren Batteriewechselrichter SunnyIsland von SMA. Der große Vorteil des Angebotes von MVV ist die Kombination einer PV-Komplettanlage mit 20 Jahren Garantie und einer Strom-Flatrate.

Neben vielen Kunden, die sich über die Nachrüstung ihrer PV-Anlage mit einem Stromspeicher informieren wollten, kamen zahlreiche Interessenten, die Beratung für die gesamte PV-Technik suchten. Freudig überrascht wurden wir von zwei unserer Kunden, die mit Ihrem Elektroauto vorgefahren waren und mit Neugierigen sogar eine Probefahrt unternahmen.

Zum Abschluss sagen wir allen Beteiligten und Gästen ein dickes Dankeschön! Die Messe bot uns insgesamt ein tolles Feedback unserer Kunden und bewies den großen Informationsbedarf bei PV-Neueinsteigern. Über alle Maßen beeindruckt haben uns unsere Mitarbeiter, die zahlreich an der Veranstaltung teilgenommen und diese mitorganisiert bzw. mitgestaltet hatten. Die Krönung war das Geschenk von unseren Mitarbeitern zum 20sten Geburtstag von Friese & Röver: Wir müssen uns auf die Harzdrenalin-Tour begeben und den großen Rutsch am Seil über das Rappbodetal wagen. Bibber!

Rückblick von der Messe, Tag 1 >>

Messe-Rückblick „Sonne macht Strom“

Nun liegt unser Messe-Wochenende „Sonne macht Strom“ bereits hinter uns und wir blicken voller Motivation und Bestätigung zurück. Die informativen Vorträge, unsere interessierten Besucher/innen und – nicht zuletzt – unsere engagierten Mitarbeiter/innen haben uns eindrucksvoll gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Insbesondere der Trend zum eigenen Stromspeicher spiegelte sich auch auf der Messe wider ‒ die geringe EEG-Vergütung fordert ja quasi dazu auf, den selbst erzeugten Strom auch direkt im Haus zu nutzen. Und dazu braucht’s natürlich einen Speicher.

Tag 1 – 12. Mai 2017

Qualität und Community

Zunächst stellt Ralf Pevestorf das beeindruckende Produktportfolio von BayWa vor – BayWa ist unser Hauptlieferant  im Bereich Solarmodule (Astronergy, Hyundai, LG, Solarworld,…), Wechselrichter (SMA, Fronius, Kostal, Delta…) und Speicher (LG, LG Chem, Mercedes, Varta,…).

Anschließend betritt Jörg Schröder von Solarworld das Podium. Wir lauschen aufmerksam seinen Ausführungen über die hohe Qualität der Solarmodule, die an jedem wichtigen Bauteil mit Grenzwerten deutlich über den geforderten Zulassungsnormen getestet – und bestätigt – wird. Wir hören erstaunt, dass die von Solarworld verwendeten Gläser im Prüflabor Durchbiegungen von bis zu 38 cm zulassen, bevor sie brechen! Ein weiteres Beispiel beeindruckt uns: Von den ca. achtzig auf dem Markt erhältlichen EVA-Folien, die auf der Rückseite der Solarmodule eingesetzt werden und die mindestens im Bereich der Zellzwischenräume dem UV-Licht der Sonne ausgesetzt sind, erfüllen nur acht die hohen Ansprüche von Solarworld. Nur drei davon – in Zahlen 3 – werden in Modulen von Solarworld eingesetzt. Überschattet wird der Vortrag von der zwei Tage zuvor bekannt gewordenen Insolvenz des größten deutschen Herstellers von Solarmodulen. Jörg Schröder berichtet  vom aktuellen Stand, wonach Produktion, Verkauf und Auslieferung der Module auch weiterhin erfolgen werden.

Uwe Jansen vom Großhändler Krannich erläutert dann die Vorteile des Solaredge-Systems. Hiermit werden die Photovoltaik-Generatoren – also die Modulreihen – modulgenau geregelt, um den maximalen Stromertrag aus der PV-Anlage zu holen. Jansen illustriert die Funktionsweise des Systems so gut, dass das gesamte Publikum dessen Vorteile bestens nachvollziehen konnte.

Klimaschutz und sonnenFlat

Auf  einer Fachmesse, die sich um die Sonne als Energieträger dreht, darf ein Vortrag zum Thema Klimaschutz natürlich nicht fehlen. Diesen Part übernimmt Braunschweigs Klimaschutzmanager Matthias Hots ‒  er referiert über die Klimaschutzziele der Stadt und den aktuellen Stand der Umsetzung. Hots  macht deutlich, welche Anstrengungen notwendig sind, um die neuen Ziele zu erreichen ‒ nachdem die Reduktion der CO2-Emissionen um 40% bis 2020 gegenüber dem Stand von 1990 leider verfehlt werden. Am Ende des Vortrages macht er uns ein wenig Hoffnung, dass das Förderprogramm der Stadt Braunschweig (Unterstützung  von Solarcarports, PV-Anlagen auf Ost/West-Dächern und Stromspeicher) in den nächsten Monaten aufgestockt wird. Zur Zeit liegt es nämlich auf Eis, da die eingegangenen Anträge den Fördertopf übersteigen ‒ was ja ein gutes Zeichen dafür ist, dass die Bereitschaft in der Bevölkerung groß ist, aktiv zur Energiewende beizutragen

Den Schlussvortrag des ersten Messetages hält Andre Jenß von der sonnen GmbH, die sich der Beschleunigung der Energiewende verschrieben hat. Mit gut verständlichen Illustrationen stellt er die monetären Vorteile der sonnenFlat vor, mit der nach Einbau von PV-Anlage und sonnenBatterie der gesamte Stromverbrauch gedeckt wird, ohne dass zusätzliche Stromkosten anfallen. Aktuell leisten die Nutzer der sonnenFlat einen Communitybeitrag, um die Startphase zu stützen ‒ dieser soll in den Folgejahren jedoch reduziert werden. Die sonnen GmbH  erwirtschaftet die Kosten für den Reststrom (also für den benötigten Strom, der nicht allein von den PV-Anlagen produziert werden kann) durch Verkauf eines kleinen Teils der Speicherkapazität seiner Mitglieder auf dem Regelenergiemarkt.

Rückblick von der Messe, Tag 2 >>

SONNE macht STROM oder POWER to CHANGE

Kleine Änderungen für unsere Geburtstagsfeier „20 Jahre Photovoltaik mit Friese & Röver“ hat es doch noch gegeben. Daher nachfolgend unser aktuelles Programm. Wir können jetzt auch den Film „Power to Change – Die Energierebellion“ zeigen sowie Live und in Farbe eine Modulmontage an unserem 1:1 Modell eines Schrägdaches. Nicht zu vergessen: Unsere Kunden beteiligen sich mit der Vorführung Ihrer Elektroautos!

Und: Die ersten 20 Anmeldungen dürfen sich besonders freuen: Sie erhalten eine autarke Solaranlage!

Besuchen Sie uns am:

Freitag, 12. Mai 2017 von 14:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 13. Mai 2017
von 10:00 bis 17:00 Uhr

im BürgerBeratungsZentrum der reka
(Regionale Energie- und KlimaschutzAgentur e.V.)
Frankfurter Str. 226, 38122 Braunschweig

PROGRAMM zur Fachmesse „Sonne macht Strom“

 

SONNE macht STROM – Wer macht mit?

So, das Programm unserer Geburtstagsfeier „20 Jahre Photovoltaik mit Friese & Röver“ steht. Namhafte Akteure haben Ihr Kommen zugesagt und bieten allen Interessierten wertvolle Informationen rund um das Thema „Sonne macht Strom„. Machen Sie mit? Wir freuen uns auf Ihr Kommen und versprechen eine kurzweilige interessante Fachmesse. Melden Sie sich gern im Vorfeld an, dann können wir noch besser planen.

 

Freitag, 12. Mai 2017 von 14:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 13. Mai 2017
von 10:00 bis 17:00 Uhr

im BürgerBeratungsZentrum der reka
(Regionale Energie- und KlimaschutzAgentur e.V.)
Frankfurter Str. 226, 38122 Braunschweig

 

PROGRAMM zur Fachmesse „Sonne macht Strom“

Freitag, 12.Mai 2017 – 14.00 – 19.00 Uhr

14.00 Uhr Friese & Röver GmbH & Co.KG – Begrüßung

14.15 Uhr BayWa r.e. Solar Energy System GmbH – Starker Partner – Breites Portfolio

15.00 Uhr SolarWord AG – Modulqualität mit 20 Jahren Garantie

16.00 Uhr Krannich Solar GmbH & Co.KG – Module mit integriertem Optimierer

17.00 Uhr sonnen GmbH – SonnenCommunity und SonnenFlat

18.00 Uhr Stadt Braunschweig – Förderprogramme Photovoltaik

Und draußen: Vorführung Modulmontage am Demodach

 

Samstag, 13.Mai 2017 – 10.00 – 17.00 Uhr

10.30 Uhr Friese & Röver GmbH & Co.KG – Begrüßung

11.00 Uhr SolarWord AG – Modulqualität mit 20 Jahren Garantie

12.00 Uhr Friese & Röver GmbH & Co.KG – Photovoltaik und Wärmepumpen

13.00 Uhr BayWa r.e. Solar Energy System GmbH – Wechselrichter und Speichervielfalt

14.00 Uhr Beegy GmbH – Strom produzieren. Strom speichern. Strom teilen.

15.00 Uhr Krannich Solar GmbH & Co.KG – Solarmodule und Speicher

16.00 Uhr SolarEdge Technologies GmbH – Wechselrichter und Leistungsoptimierer

17.00 Uhr Geburtstagsfeier

Und draußen: Vorführung Modulmontage am Demodach

 

Einladung! Friese & Röver feiert Geburtstag

Dürfen wir uns vorstellen?

  • Name: Friese & Röver
  • Geburtsdatum: 1997
  • Geburtsort: Technologiepark Braunschweig
  • Eltern: Matthias Friese, Thomas Röver
  • Sternzeichen: Energiewende (die damals aber noch nicht so hieß)
  • Entstehungsgeschichte: bitte hier entlang >>

Kaum zu glauben, aber wahr: Wir feiern in diesem Jahr unseren 20sten Geburtstag! Das möchten wir gebührend feiern und laden deshalb Interessierte, Freunde, Verwandte und Bekannte herzlich ein:

20 Jahre Photovoltaik mit Friese & Röver

Einladung zur Fachmesse „Sonne macht Strom“

Freitag, 12. Mai 2017 von 14:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 13. Mai 2017 von 10:00 bis 17:00 Uhr

im BürgerBeratungsZentrum der reka
(Regionale Energie- und KlimaschutzAgentur e.V.)
Frankfurter Str. 226, 38122 Braunschweig

Wir bieten eine kleine aber feine Fachmesse mit Herstellern und Dienstleistern rund um die Zukunftsthemen Energie und Mobilität. Geplant sind darüber hinaus Vorträge zu folgenden Themen: Grundlagen der Photovoltaik (PV), Speichersysteme, PV + mehr (Community, StromFlat), Wechselrichter, Leistungsoptimierer, Wärmepumpen, Hausautomation, E-Mobilität, Nachhaltigkeit, Finanzierung, Förderung, Versicherung, Erfahrungsbericht Passivhäuser. Bei einem kleinen Imbiss bieten wir zudem Raum für Beratungen und Austausch.

Photovoltaik hat auch was mit Steuern zu tun

Bei aller Begeisterung über den selbst produzierten Strom vom Dach: Es gibt da so ein paar Fragen, für die sich auch das Finanzamt interessiert. Da es jedoch in der Regel sinnvoller ist, dem Finanzamt zu antworten, bevor es bereits nachgefragt hat, geben wir Ihnen hier ein paar wichtige Tipps zu dem Thema Steuern. (Wir ersetzen hiermit aber bitte keine ausführliche und fachkundige Beratung durch eine/n Steuerberater/in.)

Zwei Steuerarten sollten Sie unbedingt auf dem Sonnenschirm haben:

Umsatzsteuer (USt)

Die Frage nach dem Umgang mit der Umsatzsteuer (oder landläufig auch “Mehrwertsteuer” genannt) ist wichtig – schließlich erzielen Sie ja Erträge mit dem PV-Strom, betreiben also eine Art Geschäft. Es gibt im Wesentlichen zwei Verfahren, Ihre Geschäftstätigkeit beim Finanzamt anzumelden: Umsatzsteuervoranmeldung oder Kleinunternehmerregelung. Ausführlichere Informationen dazu erhalten Sie hier >>

Einkommensteuer (ESt)

Logischerweise muss das aus dem Betrieb der PV-Anlage erwirtschaftete Einkommen auch bei der Einkommensteuer angegeben werden. Hier kommen dann die Abschreibungen ins Spiel – Anspar- und lineare Abschreibungen zum Beispiel. Auch zu diesem Thema haben wir für Sie etwas ausführlichere Informationen zusammengestellt >>

Alles in allem ist das Thema Steuer gar nicht so kompliziert wie vielleicht befürchtet – eine professionelle Beratung ist aber dennoch unbedingt empfehlenswert.

Photovoltaik in der Landwirtschaft

Photovoltaik in der LandwirtschaftPhotovoltaik in der Landwirtschaft? Da war doch mal was? Stimmt. Jahrelang wurde jeder Quadratmeter auf Dächern von Wohnhaus und Betriebsgebäuden genutzt, um Strom mittels Photovoltaik zu produzieren, den selbigen ins öffentliche Netz zu speisen und dank ordentlicher Einspeisetarife nach und nach Gewinne damit zu machen. Eine Erfolgsgeschichte.

War’s das dann jetzt mit Photovoltaik und Landwirtschaft? Potenzial ausgeschöpft? NEIN. Denn jetzt kommen die Schlauen in der Landwirtschaft zunehmend auf die Idee, mit dem Strom das gleiche zu tun, was sie mit ihren Kartoffeln auch machen: Produzieren, die Eigenbedarfsmenge nutzen bzw. lagern und den Rest verkaufen. Wobei es bei den Kartoffeln natürlich meistens drauf ankommt, deutlich mehr zu verkaufen als selber zu essen. Beim PV-Strom ist es eher umgekehrt – weil es sich wirtschaftlich lohnt, so viel wie möglich von der Ernte selbst zu verbrauchen.

Technisch ist das heute dank der verschiedenen Speichersysteme umsetzbar. Und genügend Dachflächen gibt es noch in der Landwirtschaft. Das Ganze hätte dann zudem einen bemerkenswerten Nebennutzen: Eventuelle Stromausfälle könnten durch ein pfiffiges Backup-System aufgefangen werden.

Nachdenklich geworden und schonmal im Geiste die Dachflächen vermessen? Hier gibt es ausführlichere Informationen zum Thema >> Wir empfehlen aber gern auch ein Gespräch mit uns. Oder beides.

Rückschau, Ausblick und Tendenzen

Der Januar ist für uns jedes Mal Anlass, auch ein wenig zurückzuschauen und uns bewusst zu machen, was wir geschafft haben und welche Themen für uns im Vordergrund standen. In diesem Jahr teilen wir unseren Jahresrückblick mit Ihnen und schätzen die Tendenzen für 2017.

Auch im 21. Lebensjahr unserer Firma informieren wir Sie zum Jahresbeginn wieder über Aktuelles in der Welt der Photovoltaik. JA, Sie haben richtig gelesen: Wir feiern bereits unseren 20. Geburtstag! Die Party ist für April geplant, Ort und Art geben wir rechtzeitig bekannt.

Stromspeicher

Immer mehr Stromkunden wünschen sich offenbar eine selbstbestimmte und unabhängigere Stromversorgung. Diesem Wunsch entsprechend bieten die Hersteller von Speichern mittlerweile eine große Vielfalt an Geräten: sonnenBatterie, Fronius, Tesla, adsTec, E.ON Aura, LG Chem, Sony, Samsung, … Und wir geben Orientierung und haben 2016 deshalb hier auf unserem Blog über interessante Speicherkonzepte berichtet – und werden das sicher auch in Zukunft fortsetzen. Aktuell finden Sie hier bereits die Konzepte von sonnen, E.ON und beegy. Besonders spannend finden wir die Organisation der Anlagen in einer Community (z.B. sonnenCommunity) im Zusammenhang mit vergünstigtem Reststrom oder einer Flatrate.

Tendenzen für 2017: mehr Community und Hochvoltspeicher, die auf dem Spannungsniveau herkömmlicher Wechselrichter arbeiten.

Speicher von Tesla und Fronius

Wärmepumpen – Strom im Wärmemarkt durch Brauchwasser-Wärmepumpen und Heizungs-Wärmepumpen

Was mache ich mit dem Überschussstrom meiner Photovoltaik-Anlage? Ins Netz einspeisen, in meinem Akku zwischenspeichern, über einen Heizstab Warmwasser machen – oder/und meine Wärmepumpe betreiben! Brauchwasser-Wärmepumpen laufen ganzjährig und können im Sommer nahezu ausschließlich mit eigenem PV-Strom betrieben werden. Heizungs-Wärmepumpen haben ihren Hauptbedarf im Winter, können aber in der Übergangszeit ebenfalls mit dem Strom vom eigenen Dach betrieben werden. Auch hier unterstützt die Community, in der neben den PV-Anlagen auch weitere regenerative Energieerzeuger organisiert sind.

Tendenzen für 2017: Im Neubau wird die Wärmepumpe der Standard-Wärmeerzeuger, im Nachrüstbereich beschränkt sich das auf die Warmwasserbereitung mit einer Brauchwasser-Wärmepumpe.

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E-Mobilität

Elektromobilität – darüber wird immer häufiger geredet, sie ist Thema in jedem Beratungsgespräch.

Tendenzen für 2017: Wir erwarten vermehrt Anfragen zu Ladestationen z.B. der Firma Mennekes, auf Wunsch mit geeichtem Zähler, Schlüsselschalter, Karte und App.

 

Photovoltaik im Gewerbe

Die Firma GOM (eine der Größten in der optischen Messtechnik) produziert PV-Strom mit einer Spitzenleistung von 200 kW  und nur wenige Elektronen erreichen das öffentliche Stromnetz – der Strombedarf des neuen Firmensitzes in Braunschweig ist größer ist als das, was die PV-Anlage liefern kann.

Ein Handelsunternehmen, ebenfalls ansässig in Braunschweig, geht sogar noch einen Schritt weiter: Es kombiniert die 30 kWp-PV-Anlage mit einem 12-kWh-Akku für die Nacht.

Tendenz für 2017: Photovoltaik mit Speicher deckt die Grundlast, reduziert Leistungsspitzen und damit den an den Energieversorger zu zahlenden Leistungspreis – und entlastet die öffentlichen Stromnetze.

PV im Gewerbe

 

EEG 2017 und Änderungsgesetz

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat uns ein wenig Kopfzerbrechen bereitet – es war schwierig, unsere Kunden bezüglich des Änderungsgesetzes richtig zu informieren. Klar war nur, dass die Einspeisevergütung ab Februar 2017 – in Abhängigkeit vom Zeitpunkt des Inkrafttretens des Änderungsgesetzes – sinken oder steigen wird. Jetzt ist es aber amtlich: Zum 01.02.2017 wird die Einspeisevergütung um 1,5  oder 3 Prozent steigen. Über die Höhe entscheidet der PV-Zubau des letzten halben Jahres.

Messstellenbetriebsgesetz (MsbG)

Das MsbG oder auch „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ trat im September in Kraft und fordert den Einsatz von Smart Metern in Haushalten mit mehr als 6.000 kWh Jahresverbrauch und PV-Anlagen mit mehr als 7 kWp. Umgesetzt wird das Gesetz aber erst, wenn es mindestens drei zertifizierte Anbieter von Smart Metern auf dem Markt gibt. Das ist aktuell jedoch noch nicht abzusehen

Förderung

Die Stadt Braunschweig tut was. Nach dem erfolgreichen Förderprogramm für Ost-/West-Dächer (300,-€/kWp Zuschuss!) wurde im Dezember die Förderung von Speichern für Neu- und Bestandsanlagen beschlossen. Der Zuschuss beträgt 25% (maximal 4.000,-€) der Investitionskosten. Hier geht es zu der Speicherrichtlinie >>. Das Verfahren ist deutlich einfacher als das der KfW (und damit auch nicht kumulierbar), da es ohne Darlehen auskommt und der Förderbetrag höher ist.

Speicherkonzepte für Neubau...

Qualität setzt sich durch

Besonders gefreut haben wir uns, dass die Themen “passiver Schutz vor Überspannungen”, “Vermeidung der Gefahr von Lichtbögen” und “stabile bauartzugelassene Montagegestelle” von unseren Kunden angenommen werden. Es hat sich offenbar herumgesprochen, dass es sich hierbei nicht bloß um eine Auftragserweiterung, sondern um einen sicheren Anlagenbetrieb über viele Jahre hinweg (30 und mehr) handelt. In diesem Sinne werben wir auch weiterhin für eine regelmäßige Prüfung/Wartung der PV-/Speicher-Anlage.

Für 2017 wünschen wir uns, die Marke „Sonne macht Strom mit Friese & Röver“ weiter zu etablieren. Vielen Dank an alle (auch die postfaktischen) Kunden für das Vertrauen und beste Wünsche für ein in jeder Hinsicht gelungenes Jahr 2017!